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Übeltäter weglassen von Mireille

Sodele, erster Tag ohne „Übeltäter“. Im Buch von Mireille Guiliano soll man erst einmal drei Monatae lang aufschreiben, was man alles isst. Meistens zeichnet sich ein Muster ab, bei dem man später eine kleine Änderung vornehmen kann, die nicht schmerzhaft ist. Das kann die Pizza sein, fettiger Käse nach dem Essen oder die tägliche Ration Schokolade auf dem Weg zur Arbeit, etc. Oftmals ist man sich dessen gar nicht bewußt, bis man es mal  aufschreibt und zwar ALLES, nicht schummeln 😉

Ich kenne meine Übeltäter bereits, also kann ich den ersten Teil mit der Mitschrift weglassen und direkt zu Teil 2 übergehen. Drei Monate komplett ohne Übeltäter. Heute erster Tag. Was mir immer hilft, wenn ich das Programm durchlaufe, das meiner Meinung nach übrigens reine Kopf- und Willenssache ist, die aber auch viel mit einem neuen Genuß und bewußterem Essen zu tun hat, einen kleinen Zufriedenheitsersatz schaffe, der nichts mit Essen zu tun hat, z.B. sich Blumen gönnen oder gemütlich Duschen oder Schwimmen oder ein Telefonat mit jemand nettem führen oder sowas.

Es gibt im Buch jede Menge Tipps, wie man langsam kleine Änderungen vornimmt. Im Buch gibt es viele nette Rezeptideen. Viel hilft auch weißer Joghurt, gutes Wasser, Nüsse, frisches Obst und Gemüse, Kräuter, wenig Zucker. Alles in allem eine natürliche gesunde frische Ernährungsweise, die eher mitteleuropäisch ländlich geprägt ist. Dass unsere Freunde, die Franzosen, diese Ernährung für sich beanspruchen, ok, Leben und Leben lassen, aber ich kenne die Art der Ernährung und des Kochens als deutsches „Landei“ auch so in der Art – no offence! Ich „Landei“ kann mich auch noch gut an den Geschmack und der Duft von leckeren selbst geernteten frischen Himbeeren, Zwetschgen (Pflaumen), Erdbeeren und selbst gepuhlten Erbsen oder von Johannisbeeren und Äpfeln und Birnen erinnern. Wahrscheinlich ein Grund mehr, warum ich die Schilderungen im Buch so mag. Schön ist auch, daß keine Wunder und Radikalkuren eingefordert werden, sondern kleine Änderungen, die über die Zeit große Wirkung zeigen. Zum Beispiel frische Nüsse statt Schokolade oder Tee statt süße Säfte und Alkohol. Ist ja eh besser für die Zähne. Und so entdeckt man nicht nur eine bessere Ernährungsweise, sondern auch die Freude daran, gute Nahrungsmittel zu beschaffen und zuzubereiten. Und man lernt das Essen, das wir täglich essen bewußter zu genießen und darüber zu reflektieren. Danach darf man dann auch in Maßen wieder mit seinen „Übeltätern“ weitermachen, allerdings will man das oft nicht mehr, wenn man die drei Teile durchlaufen hat.

P.S.: Ich freue mich schon auf Teil 3. Die ersten drei Monate sind immer schwer, weil man alte Gewohnheiten aufgeben muß und das wird spätestens heute Abend zur „Schokozeit“ erst einmal uffff werden.

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